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Brainspotting

Emotionale traumatische Erlebnisse tiefgreifend verarbeiten

Brainspotting ist eine Therapiemethode, die dort ansetzt, wo Sprache oft nicht hinkommt. Durch die Verbindung zwischen Ihren Augen und Ihrem Gehirn werden Ihre Selbstheilungsprozesse angestoßen.

Wie funktioniert diese Therapieform?

Wo wir hinschauen, beeinflusst, wie wir uns fühlen.

Die Methode nutzt die Verbindung zwischen Ihren Augen und Ihrem Gehirn, um Selbstheilungsprozesse anzustoßen.

Der Name kommt von «Brain» also Gehirn und «Spot» Punkt. Zusammen mit dem Therapeuten wird über Augen- und Kopfbewegungen ein bestimmter Punkt gesucht, mit dem dann gearbeitet wird. Auf diese Weise ist eine Stimulation der Reorganisation des bearbeitenden Themas im Gehirn möglich. Die Methode ist einfach, effektiv und nachhaltig.

 

Warum ist Brainspotting so effektiv?

Im Gegensatz zu reinen Gesprächstherapien arbeitet Brainspotting mit allen Bereichen des Gehirns und den Hirnnnerven und kann daher – manchmal innerhalb einer Sitzung – schnelle und imposante Veränderungen bringen.

Dies ist auch davon abhängig, ob es sich um ein einzelnes Trauma, also eine einzelne Situation/Angst handelt, oder um komplexere Themen/Traumen.

  • Tiefe statt Oberfläche: Wir umgehen den „denkenden Verstand“, der oft versucht, Probleme weg zu argumentieren.

  • Direkte Verarbeitung: Das Gehirn bekommt die Chance, unverarbeitete Informationen neu zu sortieren und Belastungen „auszuarbeiten“.

  • Schonend: Sie müssen nicht alles im Detail erzählen oder das Erlebnis sprachlich wiederholen. Das Gehirn arbeitet im Stillen für Sie.

Für wen eignet sich Brainspotting?

 

Grundsätzlich ist Brainspotting für jeden geeignet – auch für Kinder und Schwerhörige oder Menschen mit Sprachproblemen. Nach Auffinden eines Brainspots ist für eine erfolgreiche Therapie nicht erforderlich, ein Gespräch mit dem Therapeuten zu führen. Daher eignet sich diese Methode auch für Menschen, die nicht über ihr Problem sprechen können oder wollen, etwa Menschen mit traumatischen Erlebnissen.​

 

 

Was spürt man dabei?

Die Reaktionen sind individuell: Manche spüren ein Kribbeln, Wärme, emotionale Erleichterung oder sehen innere Bilder. Am Ende einer Sitzung berichten viele Patienten von einer deutlichen körperlichen Entspannung und einer „Entlastung“ des ursprünglichen Problems.

Wichtig:
Beim Brainspotting bin ich als Therapeut Ihr Begleiter. Ich gebe den Rahmen vor, aber Ihr Gehirn bestimmt das Tempo und den Weg der Heilung. Die Sitzung dauert so lange, bis ein bestimmtes Entlastungsniveau erreicht ist. Dies ist üblicherweise innerhalb einer Stunde möglich und auch anhaltend.

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